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Angewandte Hochschulforschung

Hochschuldidaktik, Organisationsentwicklung und Begleitforschung – unser integratives Modell angewandter Forschung.

Forschungsprogramm

Im Antrag des Projekts "Qualität2" wurden als wesentliche Entwicklungsfelder der Hochschule Magdeburg-Stendal die Didaktik und die Struktur in Studium und Lehre im Kontext des Bologna-Prozesses identifiziert. Um dem hochschuldidaktischen Aufwand professionell zu begegnen, wurde im Rahmen der Professur am ZHH ein integratives Modell der drei Handlungsfelder Hochschuldidaktik, Organisationsentwicklung, Begleitforschung entwickelt.  

Theoretisches Modell

Dieses Modell versucht den wechselseitigen Abhängigkeiten von Hochschuldidaktik, Organisationsentwicklung und empirischer Forschung gerecht zu werden (siehe Abbildung). Angewandt ist die Forschung in dem Sinn, dass allen Forschungsaktivitäten das Ziel zugrunde liegt, die Didaktik und Struktur in Studium und Lehre an der Hochschule zu optimieren. Eine grundlegende Annahme dabei ist, dass alle an der Hochschule beteiligten Akteursgruppen eingebunden werden müssen, da für die Konstruktion der Studienrealität Studierende, Lehrende, Verwaltung und zentrale Einrichtungen in ihrem Zusammenwirken relevant sind.

Forschungsmethodisches Vorgehen

Um einem solch komplexen Anspruch gerecht zu werden, folgt das ZHH der Idee, mit verschiedenen methodischen Ansätzen auf den verschiedenen Ebenen der Hochachulakteure einzelne tiefgreifene Analysen durchzuführen. Dabei sind sowohl Dokumentenanalysen zur Charakterisierung von strukturell verankerten Eigenheiten einzelner Studiengänge, als auch lokale empirische Erhebungen zu einzelnen Interventionen Teil der Forschungsstrategie. Im Hinblick auf die Teilfragestellungen der empirischen Studien bewegen sich diese zwischen verallgemeinbaren Erkenntnissen zur Entwicklung von Studierfähigkeit in der Studieneingangsphase auf der einen Seite und spezifischen Erkenntnissen, die der Weiterentwicklung der Hochschuldidaktik an der Hochschule Magdeburg-Stendal dienen auf der anderen Seite.

Forschungsprojekte

Begleitforschung

Wir führen eine längsschnittliche Befragung mit drei Messzeitpunkten im ersten Semester durch.

Download

In einem quasi-experimentellen Design werden Studierende, die ausschließlich eine Präsenzveranstaltungen besuchen mit Studierenden verglichen, die zusätzlich an einem Online-Mathe-Grundlagenkurs teilnehmen (Blended Learning).

Anhand dieses Designs werden zwei konkreten Fragen exploriert:

  • Welche Unterschiede zeigen sich in Leistung, Motivation und Selbst-Konzept zwischen Studierenden der reinen Präsenzveranstaltung und solchen mit Online-Grundlagenkurs?
  • Führen unterschiedliche Eingangsvoraussetzungen zu unterschiedlicher Annahme der Unterstützungsangebote?

Studierfähigkeit – Kooperationsprojekt mit der Universität Hamburg

Das Projekt Hamburger Modell "Studierfähigkeit" ist Teil des Universitätskollegs der Universität Hamburg, das von 2012 bis 2016 im Rahmen des"Qualitätspakts Lehre" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Mit dem Teilprojekt besteht ein regelmäßiger wissenschaftlicher Austausch zur Frage, wie sich Studierfähigkeit von Studierenden in der Studieneingangphase aufgrund des institutionellen Kontextes der Hochschule entwickelt.

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Kooperationsprojekt mit der Universität Aarhus

In einem Kooperationsprojekt mit Forschungsprojekten des Zentrums für Hochschul- und Weiterbildung der Universität Hamburg und dem hochschuldidaktischen Zentrum (CUL) der Universität Aarhus wird an folgenden Forschungsfragen gearbeitet:

  • Entwicklung akademischer Lehrkompetenz
  • Institutionalisierungsbedingungen von hochschuldidaktischen Zentren
  • Hochschuldidaktik und Mediendidaktik

Am 27. und 28.2.14  fand ein von der Universität Hamburg geförderter Forschungs-Workshop mit dem Projektpartner statt.

Doktorandenkolleg

Am ZHH wird ein offenes Doktorandenkolloquium zur hochschuldidaktischen Promotion angeboten. Eine Kooperation mit der Professur für Hochschulforschung und Professionalisierung der akademischen Lehre an der Otto von Guericke Universität Magdeburg ist vereinbart.

Teilnehmende sind bisher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verbundprojekt HET LSA, die promovieren wollen.

EU Bologna Gruppe

In der ICED (International Consortium for Educational Development) hat sich eine Bolgna-Gruppe gebildet, um ein theoretisches und empirisch fundiertes Modell für die Professionalisierung von Hochschuldidakter/innen  zu entwickeln.

Ziel ist, die EU-Bildungspolitik in Fragen der Entwicklung von Studium und Lehre in  Bologna-Studienstrukturen zu beraten. Die ZHH-Professur arbeitet in der ICED-Bologna-Gruppe mit.

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Kontakt

ZHH-Leitung
Prof. Dr. Marianne Merkt

Tel.: (0391) 886 42 78
E-Mail: marianne.merkt(at)hs-magdeburg.de
Besucheradresse: Haus 4, Raum 2.08

ZHH-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter

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