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Ringvorlesung „Von der Mitte bis zum braunen Rand“ am 12. Mai: Pegida – ein rassistischer Resonanzraum

07.05.2015, Magdeburg. Am Dienstag, den 12. Mai 2015, wird die öffentliche Ringvorlesung der Hochschule Magdeburg-Stendal mit dem Titel „Von der Mitte bis zum braunen Rand“ fortgesetzt. Es spricht Grit Hanneforth, Geschäftsführerin des Kulturbüros Sachsen e. V., Dresden, über Pegida. Die Veranstaltung beginnt 16 Uhr im Audimax der Hochschule Magdeburg-Stendal, Campus an der Breitscheidstraße.

Seit Oktober 2014 demonstrieren montags in Dresden Menschen unter dem Motto „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida). An etwa 15 weiteren Orten in Deutschland sowie in einigen europäischen Nachbarländern fand Pegida bisher Nachahmer. Das Kulturbüro Sachsen bezeichnet Pegida als „Teil einer neuen chauvinistischen Bewegung“ mit einem „autoritären Demokratieverständnis“. Durch Pegida sei eine „Gelegenheitsstruktur entstanden, die Einstellungen Einzelner in einer Handlungsebene bündelt. Durch den Einzug der AfD in Länderparlamente gebe es einen parteipolitischen Arm zum Protest auf der Straße. Diese Entwicklung könne der Beginn einer neuen konformistischen Rechten sein.

Moderator ist Prof. Dr. Jürgen Wolf vom Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen der Hochschule.

Die Vorlesungen finden bis 7. Juli 2015 dienstags von 16 bis 18 Uhr im Audimax auf dem Campus Herrenkrug, Breitscheidstraße 2, statt und stehen allen Interessierten offen.

Programm der Ringvorlesung im Überblick

Programmheft zur Ringvorlesung downloaden

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